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Foren-Übersicht » UNGELÖSTE MORDFÄLLE » MORDFALL NELLI GRAF (46 †), HALLE, 2011




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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 02. September 2018, 21:00:03 
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Gast hat geschrieben:
hallo nijo----du wohnst da, du wirst schon in die richtige ecke etwas gehoert haben.



vielleicht hatte nel. heimlich sogar ein zimmer angemietet oder ganz was anderes....eins angemietet u. weiter vermietet, weil sie es zu dem zeitpunkt nicht brauchte...oder selbst mal keine lust hatte.
ein zimmer, das ist das grosse thema.....denn wenn die frau mehr verdienen will, braucht sie ein zimmer......weil eben nicht alle wandersmaenner alleine zu hause wohnen.
vielleicht erhielt sie geld dafuer, oder musste etwas bezahlen. ... zimmer...knatsch wegen kohle...
der moerder toetete sie in groesster wut.....nicht weil er so pervers war,,,,,,sondern weil er sich irgendwie von ihr betrogen bzw. beschissen fuehlte.

wenn du nel. mal gesehen hattest,,,,,scheue dich nicht es zu schreiben....wie war sie gekleidet.
ich weiss das es eine person in der gegend gab, die kurz ansprach...sie war in der gegend dafuer bekannt, das stets diese ueberhohen schuhe trug.




Also ich wohne nicht in Halle, sondern ich habe in Halle gewont. Unzwar von Juni 2002 bis Januar 2007. Mittlerweile wohne ich in Osnabrück.

Also an dieser Bank kam immer ein ehemaliger Arbeitskollege von mir vorbei. Jeden Tag zu unterschiedlichen Zeiten (wir haben in in einem Altenheim gearbeitet) und immer wenn er da mit den Rad vorbei kam, saß da mindestens 1 Frau und hat sich angeboten. Egal ob morgens um 5:50, Mittags um 12:30 oder 13:30 oder abends um 21 Uhr. Er ist selbst auch angesprochen worden. Allerdings wollte er nie was von auch nur irgendeiner Frau. Hätte da ein Mann gesessen, hätte er vielleicht ja gesagt. Außerdem hat sich dort auch eine ehemalige Arbeitskollegin angeobten. Gerade zum Ende des Monats, wenn das Geld knapp wurde oder eins ihrer Kinder mal neue Schuhe brauchte. Also defintiv 2 Leute, die diesen Hausfrauenstrich mit eigenen Augen gesehen haben bzw. ihn selbst genutzt haben.

Aber mit den Einwurf mit dem Zimmer hat du gerade etwas bei mir im Hirn angestoßen, was mir gerade einfällt. Nelly hat ja bei Lidl gearbeitet und nur wenige Meter von Lidl gab bzw. gibt es immer noch ein gelbes Haus. (vor ein paar Jahren ist da ein LKW-Fahrer nach einem Herzinfrakt reingedonnert und hat dieses Haus fast zum einstürzen gebracht. Es ist mittlerweile aber saniert worden.)

In diesem Haus hat eine Bekannte von uns gearbeitet. In wahren Leben war sie ein Mann. Sie hat aber als Domina (als Transvestit, also Mann in Frauenkleidern) gearbeitet und nannte sich "Mistress Petra" (Er/sie war Engländerin). Sie hatte in diesem Haus, was vielleicht 100m von Lidl entfernt ist, eine kleine Wohnung gemietet und sich dort ein SM-Studio eingerichtet und Männer erzogen. Mein Mann und ich kannten sie halt und wir waren mal neugirig und sie hat uns mal vor Arbeitsbeginn dieses Studio gezeigt und und die Gerätschaften erklärt ect. Ihr Studio war im 1. Stock und es gab noch 3 weitere Wohnungen, welche für Dienstleidtungen gezutzt wurde. In welchem Rahmen, weiss ich aber nicht mehr. Es könnte also sein, dass dort auch Damen vom Hausfrauenstrich hingegangen sind. Es könnte aber auch sein, dass dort andere professionelle Damen gearbeitet haben. Mittlerweile ist das Haus einmal fast zerstört worden und wieder aufgebaut worden. Mittlerweile sind dort Privatwohnungen drin und die sind vermietet.

Also ich war öfters im Lidl einkaufen. Da lief Nelly dann schon rum oder saß an der Kasse und hat kassiert. Privat habe ich sie 2 mal im Wartezimmer unserer Frauenärztin getroffen. Beim 1. Mal war ich mit dem 1. Kind hochschwanger und sie sprach mich auf meine Schwangerschaft an (also wie weit ich wäre, wann das Kind kommt ect. Was FRauen sich dann so fragen) und einmal als ich zur normalen Untersuchung musste. Da haben wir uns aber nur gegrüßt.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 03. September 2018, 05:44:06 
 
Hallo liebe neue mitschreiberinnen.
Warum kam ich auf den fall nelly graf.
Vor jahren wollte ich am Sonntag zu einer Musik Veranstaltung auf dem grossen platz wo auch das weinfest stattfand nach bad salzufelen fahren. Ich merkte, es regnete leicht u. Ich hatte Halsschmerzen.
Also googelte ich nach dem Wetter in bad salzufelen..Auch regen.
Im nachrichten text dort wurde ueber den mord an gabi. Obst berichtet...
Eine std. Ca las ich mit, da ich mich entschied aufgrund wetter u. Halsschmerzen nicht nach salzufe :?: len fahren zu mute war
Mordfall Obst war aber fast schon geklaert.
Dann kam da auf westfälische nachrichten ein Bericht ueber den mord an nelly graf. Xy Film hatte ich schon gesehen, damals aber nicht verstanden....Schauspieler anders als in Wirklichkeit.
Ich blieb den Sonntag im Bett u. Wurde suechtig nach dem fall....wie konnte einer anstaendige Hausfrau so etwas passieren.
Ich googelte alles moegliche u. Kam dann auf allesMist.
Ich meldete mich dann auch dort an um Kommentare abgeben zu koennen.
Ich bestaetigte alle Regeln gelesen zu haben, obwohl das nicht der Fall war
Ich las damals alle berichte u. Stieß auch auf Ungereimtheiten.
Als ich die dann kommentierte, wurde ich abgemahnt. Berichte wurden geloescht.
Aber der fall nelly graf wurde nach wenigen Monaten u. Sehr viel lesen fuer mich mehr oder weniger uninteressant, weil einiges herauskam...warum n.gr. Zu Tode kam....u. Ich mir dann sagte...So ganz unschuldig war sie wohl doch nicht an ihrer ermordung.
Vertiefen konnte man alles nicht. Wurde ja alles geloescht.

Dann stieß ich auf die goehrde morde u. Die waren im gesamt Thema ein verbrechenskomplex der mich bis heute mehr interessierte, als n.graf.
Warum, weil dort im wald zwei wohl unschuldige paare ermordet wurden u. Der taeter damals nicht mal halbwegs gesichert ermittelt werden konnte u. Er noch mit den opferautos anschliessend umher fuhr.

Nochmals schnell zu n. Gr
Die familie hatte einen schlechten Ruf.
Der vater war anstaendiger u. Fleißiger busfahrer, trotzdem hatten Menschen aus der gegend angst vor ihm. Warum schrieb man nicht.
Der Sohn hatte erst sehr spaet eine Ausbildung angefangen, weil er zuvor schon wegen drogen Handel im Knast sass.
Niemand aus der gegend hatte wohl guten Kontakt zu n.gr.
In erinnerung hatte man sie als die Frau mit den hohen schuhen u. Den langen Fingernaergeln.man vermutete schon etwas in Richtung.....Keiner beschrieb es genau
Der verband der ihr vor dem toeten ueber ihre Augen gebunden wurde.
Einer schrieb..Osteuropa maenner wollen beim morden der frau nicht in die augen schauen.

Insgesamt fand ihre toetung sehr brutal statt
Es kann aber sein, das die familie das Geheimnis der bank nicht kannte.
Das Geheimnis der bank ist gelueftet
Uebrigens so eine Bank mit der Funktion gibt es wohl nur selten..
Und vielleicht liessen einige Frauen ja auch nicht viel zu., sondern laberten viel.
Die spaet Aussiedler sind fleißige u. Kreative Menschen, darum habe ich an ein zimmer gedacht..Das vermietet geld einbrachte.
Obwohl,, wenn sie oefters den weg zur Bank suchte, suchte sie auch kontakte.
Eine frau fuehlte sich vielleicht benachteiligt...warum, weil sie aelter war u. Durch n.g. weniger gute geschaefte machte.
Das auffaellige Ehepaar mitteleren alters im wald, das zuvor noch niemand dort gesehen hatte.
Wie gesagt alles Spekulation.
Auf jeden fall sind frauen immer in der Richtung stark gefaehrdet.
Warum fuhr sie an diesem tage so in Aufbruchstimmung eigentlich schlecht gekleidet zur Bank. ....
Ein geheimnis. Auf jeden fall traf sie eine person die auf aeusseres keinen Wert legte.

Die Nichte wollte das Geheimnis der bank beibehalten. Vielleicht profitierte sie auch von der Bank.
Sie Liess etwaeetwas einfallen, was sogar im xy Film bestand hatte.

All diese zuschauer bei xy hatten an die Frau gedacht, die etwas Freiraum von zu hause suchte u. Brutal ermordet wurde..
Schade das das Geheimnis der bank jetzt nur ein paar Menschen kennen, denn diese Seite duerfte bei allesMist nahezu unbekannt sein.

Was mich interessieren wuerde, ob die bank weiterhin ueber die jahre ihre Funktion erfuellen tut.

Ich glaube bald in der form nicht.
Vielleicht sitzen dort heute bulgarische u. Rumänische frauen.
Ein ausl. Zuhaelter im Hintergrund.
So ist es jedenfalls mit den love mobilen....Alles in kontrollierter Hand ohne die deutsche frau.
Wuerde ich als mann da anhalten . Nein danke.
Wuerde ich zur Bank gehen. Nein danke.
Vielleicht hatte aber n.g. Den Charme u. Das richtige verhaeltnis zur maenner Welt, das den Besuch zur Bank lohnenswert machte.

Was faellt mir noch auf ...Keiner der gaeste rief bei xy an u.
Nannte das geheimnis
Da sieht man schon wieder, was fuer geheimnisvolle u. Schweigende maenner als Wandersmann er unterwegs sind..

Zu dem forum auf der anderen seite.
Ein interessanter fall wurde drueben behandelt.
Eine frau besuchte von Goslar nach dienstschluss im krankenhaus wo sie eine ausbildung machte ihren Freund in thale ostharz. Sie fuhr noch spaet abends die strecke uber hohe anhoerhen im Harz an braunlage vorbei.
Das erste mal das sie bei ihrem freund schlief.. anliegerwohnung ueber den eltern.
Eingang ueber treppe am Giebel.
Sie verbrannte im Bett ihres Freundes.
Alle dachten zunaechst sie war im Bett uebermuedet von der fahrt eingeschlafen.
Aber einer muss sie ermordet haben.
Der Schwiegervater der noch TV schaute, die Schwiegermutter oder gemeinsam
Jemand der ihr aus Eifersucht hinterher fuhr.
Ein Freund den der verlobte schickte, weil er die geliebte wieder loswerden wollte, weil er eine andere Frau kennengelernt hatte.
Ganz kurz wurde angesprochen.
Die ermordete Elisabeth genannt elly lebte ueber ihre verhaeltnisse Einnahmen zu ausgaben passten nicht.
Zuviel designerkleidung, eigenes Auto, eigene Wohnung, 17.000e. Auf dem Konto. ...wenig einnahmen, Ausbildung. Geld
Einer wusste mehr....Sie hatte fuer sich auch fuer nebeneinnahmen gesorgt.
Ich hatte den Eindruck gerade in diesem Fall, daß einige schreiber mehr wussten, aber es nicht schreiben konnten, durften. Bzw. Finalberichte gesperrt wurden.
Ich Wuerde auf dieser Seite nicht mehr mitschreiben, weil es dort nicht erwuenscht ist, die Wahrheit zu berichten. Man will nicht das man einem Fall sehr nahe kommt. Der Moderator aeussert sich dann ca. So. Wilde herbei gezogeene berichte. U. Geruechte
Dann muss schon jemand mit der Eisenstange vor dem Geldautomat einen mit dem hammer ueber den kopf bekommen haben....Dann kann man etwas mehr schreiben
Es ist nicht lohnenswert dort mitzuschreiben.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 03. September 2018, 17:19:04 
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Die Art und Weise der Tötungsart deutet m.E. auf eine Beziehungstat aus Rache und voller Hass hin. Daher glaube ich nicht, dass es aus überzogenen Mietforderungen resultiert.

Ich hielt mir die Situation vor Augen, die hbs900 mal andeutete, dass jemand in Mietforderungen vielleicht unbarmherzig war. Allerdings fehlt mir da ein Motiv. Denn man hätte doch einfach nicht zahlen brauchen. Es droht doch gar nichts bei diesen inkognito-Geschäften. Ich denke nicht, dass man hier Geld einklagen kann. Also, weshalb sollte man deshalb jemanden so grausam töten?

Diese Tötungsart mit den Kabelbinderschlingen könnte auf eine Art Erniedrigung hindeuten. So, als wenn der Mörder eine Rechnung offen gehabt hätte, die er eins zu eins vergelten wollte. Es muss bei dieser Tötungsart etwas vorausgegangen sein, was als verletzend, als herabwürdigend oder verachtend empfunden worden war, mMn.

Selbst für die Mafia, der es um Schutzgeld oder was gegangen wäre, käme m.E. eine Quälerei nicht in Frage.

Dann beschäftigten mich diese hochhackigen Schuhe. Das war kein Modetick, nehme ich an, das war nonverbale Kommunikation mittels Kleidung.
Eine teilberufstätige Frau mit Haushalt, 3 Kindern und einem Mann, mit Haus, Wäsche, Kochen und Garten, und Wert legend auf ein attraktives Outfit, wählt normalerweise sportlich-bequeme Schuhe, da sie so viel auf den Beinen sein muss, rumzurennen hat, um alles auf die Reihe zu kriegen. Auch zum Radeln in den Supermarkt eignen sich Stöckelschuhe weniger.

Was könnte das sein, was eine solche Rache verursacht hat. Ich spekuliere mal und bleibe unkonkret. Wenn jemand gegen seinen Willen etwas erdulden muss. Oder wenn etwas vereinbart war, was sich als falsches Versprechen entpuppte, der andere dadurch zu etwas veranlasst wurde, was er sonst nicht getan hätte. Irgendwas mit einem verletzenden Machtmissbrauch, wo jemand Schwächeres ausgenutzt wurde.

Hieraus könnte so eine Rachehandlung erwachsen sein. Ist aber spekulativ.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 04. September 2018, 07:11:32 
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Ein Teil berufstätige frau die mit einem lukrativen geheimnisvollen nebenJob eine moeglichkeit gefunden hatte das leben ertraeglicher zu gestalten.
Dabei hat sie neue gefahren in ihrem Leben hingenommen u. Uebersehen.

Ich hatte hier schon ueber die realistischen Nebenjobs einer frau berichtet....u. Das dann die maenner die sich oefters mit einer frau treffen, sich haeufig in sie verlieben u. Ansprueche fuer sich erheben u dabei uebersehen, das sie eigentlich voellig ungeeignet als fest Kandidat oder freund im leben der frau sind.....sondern nur als zahlmeister u. Geldlieferanten erwuenscht sind.
Es kann auch so gewesen sein, das sie durch die Bank eine person kennengelernt hatte, die sie zunaechst versucht hatte, ihr durch regelmaessige treffen zu helfen ihre haushaltskasse aufzubessern.
Natuerlich nicht einseitige Hilfe, denn der man hat ja auch stets erneut seinen vorteil aus dem treffen gezogen.
Kontakt Aufnahme platz kann immer die bank geblieben sein.

Was dagegen spricht, ein deutscher aelterer kunde der sich verliebt hatte, waere kaum so brutal aufgetreten
Es scheint sich darum um landsleute gehandelt haben.
Eigentlich auch um zwei, weil die toetung u. Nach beseitigung....verbringungsort, auffindeplatz eiigentlich nur zu zweit erfolgt sein kann.
Daher muessen gefuehle u. Geschaefte im Spiel gewesen sein
Wusste ihr Mann von den Geheimnissen seiner Frau 50 zu 50.
Ich kann es nicht einschaetzen.
Die Nichte wohl schon.....Aber sie war zu dem Zeitpunkt danach 100% daran interessiert das es ein geheimnis bleibt.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 04. September 2018, 07:35:14 
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hbs900 hat geschrieben:
Es kann auch so gewesen sein, das sie durch die Bank eine person kennengelernt hatte, die sie zunaechst versucht hatte, ihr durch regelmaessige treffen zu helfen ihre haushaltskasse aufzubessern.Natuerlich nicht einseitige Hilfe, denn der man hat ja auch stets erneut seinen vorteil aus dem treffen gezogen.


Leider verstehe ich nicht, wie man hier ein Motiv für diese grausame Tötungsweise herstellen kann?
Meinen Sie, dass der Grund für die Brutalität die Vermittlung an sich war? Dass die Person hinterher die Vermittlung bereut hat und dadurch Hassgefühle entwickelte?

Ich weiß nicht, ob das ausreichen würde für eine solche Todesart? Da bin ich nicht so sicher.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 04. September 2018, 13:06:39 
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Eine andere Lage ergäbe sich bei folgender Spekulation, die ich wirklich nur theoretische anstelle, um ein Motiv zu so einer qualvollen Tötungsart zu bekommen, nämlich wenn irgendwie eine Erpressung im Spiel gewesen wäre: wenn also jemand animiert wurde, der von Vertraulichkeit ausgegangen war, sich darin jedoch getäuscht sah, und Opfer von Erpressung, Prestigeverlust und sozialen Nachteilen geworden war.

Aber bitte, das unterstelle ich keineswegs irgend jemandem! Ich suche nur in der Tötung einer anständigen Hausfrau und Mutter irgend einem versteckten Motiv auf die Spur zu kommen.

Wenn die Bank tatsächlich diese Funktion hatte, wie einige annehmen, dann wissen über diese "Parallelwelt" sehr viel mehr Personen Bescheid, als es Zeugenaussagen gibt.

Warum ist hier Schweigen im Walde? Das ist ja offensichtlich so, sonst hätte auch Aktenzeichen XY nicht so gerätselt.

Schweigekartelle haben ihre eigene Logik.

Man möchte vielleicht die Tiefe dieser Parallelwelt nicht ergründet haben. Da dürfte eventuell Vieles mit Vielem zusammenhängen, personal und sachlich. Ich denke an das Bild, dass man eine Schnur in einem Sumpf aufnimmt, hochzieht, und ein ganz schweres und verschmutztes Netz daranhängt.

Und jeder weiß über andere pikante oder dubiose Dinge, wenn nicht sogar noch mehr.
"Singen" gilt vermutlich als Verrat. Dürfte auch unter Bedrohung stehen. Da herrscht eventuell die Philosophie, dass Alle nur verlieren können.

Ob und wenn NG in dieser Weise einer Bedrohung ausgesetzt gewesen sein könnte, ist natürlich auch eine Frage.
Aber auch hier hätte ein "normaler Tod" das Ziel von Schweigen erreicht. Und eines qualvollen Todes hätte es nicht bedurft.

Des weiteren und wiegesagt, ist Angst ein Faktor.

Und drittens sind Prestige, Ansehen, Zusammenhalt, gegenseitige Deckung, ebenfalls Interessen, die in diesem Netz ihren Wert haben. Und man will wohl ganz und gar nicht als Krimineller gelten und dadurch sozial ausgegrenzt werden.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 04. September 2018, 18:17:21 
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Auf jeden fall war n.g. In etwas verwickelt, das ihr zusaetzl. Geld einbrachte, was Arbeitskollegen u. Familie wahrscheinlich nicht wussten.das die bank geschaefte ueber einen zuhaelter gesteuert wurden, der auch von dem Kuchen etwas abhauen wollte glaube ich nicht.
Die Kundschaft wahrscheinlich nicht mehr ganz jung...Dazu vielleicht nicht faehrt. .
Wo fand das vergnuegen statt...Es gibt viel zu wenige maenner die eine frau mit nach hause nehmen koennen, das der nebenverdienst fuer mehrere frauen reichte.
Personen aus Osteuropa sind fleißig u. ClEverest. ....


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 04. September 2018, 21:06:56 
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Melanie hat geschrieben:

Warum ist hier Schweigen im Walde? Das ist ja offensichtlich so, sonst hätte auch Aktenzeichen XY nicht so gerätselt.

Schweigekartelle haben ihre eigene Logik.



Warum geschwiegen wird ist ganz einfach zu erklären. Bei Familie Graf handelt es sich um eine deutsch-russische Familie. Die machen da eher nicht den Mund auf und sagen die Wahrheit. Es könnten dann ja andere "dunkle Geschäfte" ans Lich kommen. Ich unterstelle jetzt nichmanden was und bin auch nicht rassistisch, aber die Kriminalitätsrate bestätigt es.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 05. September 2018, 01:50:06 
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Hallo nijo
Endlich jemand der reales denkt u. Schreibt.
Genauso ist es...im xy film wurden aber ganz andere personen gezeigt.
Das hatte viele erschuettert, wieso ng. So sterben musste.
Ich kann auch nur vermutungen anstellen. Ob sie eins zu eins zutrafen weiss ich nicht.
Ob der ehemann solche geschaefte duldete oder sie diese heimlich am tage waehrend seiner arbeiten durchfuehren musste........wenn sie in fremde wohnungen mit ging eher nein.

Wenn sie einnahmen durch andere hatte....ohne gross was zu tun...eher ja.
Angenommen sie vermietete nur ein zimmer fuer 80euro am tag....ist das fuer eine frau leicht zu schaffen den betrag zu verdienen.
Jedoch werden solche summen auch im krankheitsfall, urlaub usw faellig.
10tage nicht besetzt...heisst dann 800,00euro.....obwohl 0,0 einnahmen.
Da koennte es zum streit gekommen sein, weil forderungen bestehen blieben u. Sie gedroht haben koennte das zimmer an jemand anders zu vermieten.
Der mann der mieter bzw. Beide koennte sehr viel wut gehabt haben...wegen uneinsichtigkeit
Reine spekulation, aber eine moeglichkeit
Sie fuhr in eile hin...um geld zu kassieren.
Sie wollte ja bei dieser ueberlegung keinen schoenheitswettbewerb gewinnen.
Vielleicht sass sie auf der bank u. Vermittelte nur.
Ich kannte n.g. nicht, habe aber etwas schmerzen damit, das sie sie sich selbst prostituierte..
Ostblock personen machen gerne krumme geschaefte um schnell nach vorne zu kommen....was sie im beruf manchmal nie erreichen koennen.
Nijo deutete auch etwas an


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 05. September 2018, 02:46:25 
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hbs900 hat geschrieben:
10tage nicht besetzt...heisst dann 800,00euro.....obwohl 0,0 einnahmen.Da koennte es zum streit gekommen sein, weil forderungen bestehen blieben u. Sie gedroht haben koennte das zimmer an jemand anders zu vermieten.


Darüber könnte natürlich gestritten worden sein, sofern eine mündliche Mietsache existierte. Aber jeder hatte doch freie Hand. Der Vermieter kann den Ausfall nicht einklagen, weil da sicher nichts schriftlich existierte. Der Mieter kann sich was anderes suchen, wenn er glaubt, ausgebeutet zu werden.

hbs900 hat geschrieben:
10tage nicht besetzt...heisst dann 800,00euro.....obwohl 0,0 einnahmen.Da koennte es zum streit gekommen sein, weil forderungen bestehen blieben u. Sie gedroht haben koennte das zimmer an jemand anders zu vermieten.


Es ist die Frage, ob sie das Zimmer zu solch hoher Miete fortgebracht hätte. Ob da Mieter Schlange gestanden hätten, weiß ich natürlich nicht.

Ich kann mich nicht für den Gedanken erwärmen, dass diese beiderseitige Habgier so einen grausamen Tod bedingt hat. Es will mir nicht einleuchten, weil jede Partei frei war, auszusteigen. Und wo soll das Druckmittel sein?

Ganz ausschließen will ich es aber auch nicht. Ich kenne die Mentalität der Menschen nicht. Und die Fesselung könnte auch nur deshalb erfolgt sein, um Augen und Mund umkleben zu können, so dass man dem Opfer nicht in die Augen schauen musste.

Auch würde diese Schingenfessel in diese Hypothese hineinpassen, dass der umschlossene Raum eben das ominöse Zimmer gewesen sein könnte, in das sie mittels eines Anrufes unter einem Vorwand gelockt wurde und - wie überstürzt - das Haus verlassen hatte.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 05. September 2018, 07:02:22 
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Der Mord an Nelli Graf gehört zweifellos zu den spektakulärsten unaufgeklärten Taten der letzten Jahre. Als mysteriös im Sinne von unerklärbar stufe ich ihn allerdings nicht ein. Ich meine, dass der Hintergrund zur Tat gar nicht mal besonders kompliziert ist, nur ist er bislang nicht ans Licht gekommen, weil die, die etwas wissen den Mund halten. Ich bin mir sicher, dass Nelli kein Zufallsopfer war. Trotzdem muss sie den oder die Täter nicht gekannt haben, denn ich stufe den oder die Täter ins Umfeld einer Person ein, die Nelly kannte.

Für Nelli Graf war der Tag ihres Verschwindens und ihres Todes anfangs vermutlich ein ganz normaler Tag. Sie hatte einen Arzttermin am Vormittag, wollte dann vor der Arbeit noch das Essen für die Familie zubereiten. Irgendwas muss dann aber besonders gewesen sein und sie dazu veranlasst haben das Haus überstürzt zu verlassen. Lediglich eine Jacke ihres Sohnes hat sie noch schnell gegriffen und dann ging es los. Durch einen Anruf ist sie wohl nicht alarmiert worden. Die Anrufe, die sie auf ihrem Handy und dem Festnetz erhalten hat, hat die Polizei vermutlich nachverfolgen können und überprüfen können.

Ich vermute, dass sie, als sie alleine im Haus war noch etwas aufgeräumt hat und in einem der Zimmer ihrer Kinder oder auch in der Garage oder im Keller auf etwas gestoßen war, was sie zutiefst beunruhigt und alarmiert hat. Vielleicht hat sie in der Abwesenheit der Familie nach etwas gezielt gesucht, vielleicht hat sie auch nur beiläufig beim Aufräumen etwas gefunden, was sie alarmiert und hoch geschreckt hat. Der Klassiker wären Päckchen mit Drogen, die zum Verkauf bereit gestellt waren. Das ist aber natürlich nur reine Spekulation.

Sie wollte meiner Meinung nach etwas umgehend regeln, hatte ein bestimmte Person in Verdacht, die sie verantwortlich machte und hat sich ohne zu zögern sofort auf den Weg gemacht. Ich schätze sie als etwas impulsiv ein, besonders wenn es ihr um das Wohl ihrer Familie ging. Angst scheint sie vor der Person, die sie aufgesucht hat, nicht gehabt zu haben, denn sonst wäre sie vorsichtiger gewesen und nicht alleine dort hingegangen. Sie muss davon ausgegangen sein, dass sie mit dieser Person kraft ihrer Autorität etwas regeln kann. Vielleicht hat sie auch befürchtet, dass die Person ihr die Tür nicht öffnet, wenn sie sie erkennt und sie hat deshalb die Sportjacke ihres Sohnes angezogen, um die Person quasi zu überlisten und sich Eintritt zu verschaffen.

Sie dürfte jedenfalls jemand ihr bekannten mit irgendwas konfrontiert haben und ihm oder ihnen vielleicht auch mit der Polizei gedroht haben. Vielleicht hat sie die Person aber nicht alleine angetroffen, sondern ist bei dem Besuch auf gefährliche Bekannte der Person getroffen, die zufällig auch anwesend waren.. Die Konfrontation mit Nelly und vielleicht die Drohung könnte bei den Tätern den Entschluss zum Mord ausgelöst haben. Meiner Meinung nach haben die Täter sich gar nicht weit entfernt von Nellis Haus aufgehalten. Sie könnten sich dort besuchsweise aufgehalten haben, so dass später die DNA Untersuchung fruchtlos geblieben ist.

Ich stelle es mir dann so vor, dass Nelli überwältigt worden ist und gefesselt in ein Auto verfrachtet worden ist. In einem anderen Auto wurde ihr Fahrrad abtransportiert, damit man es nicht am Haus findet. Der Rest ist bekannt. Sie ist dann außerhalb irgendwo in einer Behausung getötet worden und am Fundort abgelegt worden. Das Fahrrad wurde unterwegs zum eigentlichen Tatort in der Nähe der Raucherbank versteckt, um vielleicht auch noch eine Tat mit sexuellem Hintergrund vorzutäuschen, sollte die Raucherbank ein Treffpunkt für den hausfrauenstrich sein.. Zwei Fliegen hätten die Täter dann mit einer Klappe geschlagen.

Aus Nellys Umfeld weiß vielleicht jemand etwas. Der schweigt aber, weil er vielleicht nicht möchte, dass irgendwelche eigenen Verfehlungen, die auch gravierend sein können, ans Tageslicht kommen. Vielleicht ist derjenigen Person aus dem Umfeld auch nicht der genaue Tatablauf bekannt, vielleicht fürchtet sie sich auch vor der Rache der oder des Täters. Diese haben durch den Mord an Nelly ihre Gefährlichkeit ja auch eindrucksvoll bewiesen.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 05. September 2018, 08:54:50 
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AngRa, das finde ich ein sehr gutes Erklärungskonzept.

AngRa hat geschrieben:
auf etwas gestoßen war, was sie zutiefst beunruhigt und alarmiert hat. Vielleicht hat sie in der Abwesenheit der Familie nach etwas gezielt gesucht, vielleicht hat sie auch nur beiläufig beim Aufräumen etwas gefunden, was sie alarmiert und hoch geschreckt hat.


Diese Denkhypothese scheint mir erklärungskräftiger als Mietschulden zu sein, obgleich es die vielleicht auch gegeben haben mag.

Wenn es nämlich zuträfe, dass ein Sohn wegen Drogen schonmal in Gesetzeskonflikt gekommen wäre, hat man als Mutter dafür feine Sensoren. Man spürt regelrecht atmosphärische Schwankungen, man kriegt Telefonate und Kontakte am Rande mit und man ist sehr besorgt. Sie wollte mit Sicherheit, dass die Ausbildung ihres Sohnes reibungsfrei verläuft. Man weiß ja nicht, wer da mehr hinterher war, dass der Ausbildungsvertrag zustande gekommen ist. Und diese Mutter war es bestimmt. Ich möchte jetzt nicht weiter in die Tiefe spüren, aber NG hat sehr wahrscheinlich das Umfeld ihrer Kinder, hat "ihre Pappenheimer" im Auge gehabt und für ihre Kinder gekämpft. Daher halte ich sogar ein gezieltes Stöbern für möglich. NG kannte die Umgebung ihres Wohnumfeldes, registriere fremde Autos, die fahren, nahm Besuche in der Nachbarschaft wahr, hatte bestimmte Erfahrungen gemacht, als ihr großer Sohn Schwierigkeiten hatte, ahnte vielleicht etwas und war einfach auf der Hut.

Ja, auch der weitere Ablauf, wie ihn Angra beschrieb, leuchtet mir voll ein. Sie hatte wohl Beweise in der Hand, was die Täter anging. Sie hat vielleicht sogar beobachtet, dass sich ihr Sohn mit den Leuten getroffen hatte. Und die Drohung mit der Polizei ist ein naheliegender Schluss, der einen Kurzschluss ausgelöst haben könnte. Ihr ging es um ihren Sohn. Die Ernsthaftigkeit, dass sie diesen Schritt tut (wenn es so war, wie angenommen), lag auf der Hand. Diese Frau könnte für die Täter ein Störfaktor für ihre Geschäfte gewesen sein. Möglicherweise war sie in ihrer Ablehnung sehr fest. Man weiß nicht, ob der Sohn auch so eine starke Willenskraft hatte. Leider hätte sie gar nicht erst ankündigen sollen.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 05. September 2018, 12:42:28 
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Die Jacke des Sohnes, die NG mitgenommen hatte, könnte gezielt zu ihrer Identifizierung angezogen worden sein. Sie hatte ja sonst nichts dabei, um ihre Identität auszuweisen. Aber die Jacke ihres Sohnes war den von ihr Aufgesuchten eventuell bekannt. Auch das könnte die von AngRa angedachte Hypothese stützen.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 05. September 2018, 13:48:16 
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Folgendes spricht dagegen .
Auch wenn es personen gibt, die. es lieber haetten, das eine fuersorgliche mutter starb.

--Ein zeuge sah sie zur mittagszeit vom fenster aus mit dem fahrrad richtung wald fahren -
--sie war stammgast auf der bank
--einer aus der siedlung schrieb, man hatte sich schon gewundert, wie die familie alles finanzieren konnte...
Er machte eine einnahmen ..ausgabenrechnung auf.......fuehrte defizite auf...der bericht wurde kurzfristig gesperrt.
Man munkelte schon
Vielleicht managte sie die drogengeschaefte.....
Ich weiss es doch auch nicht.

Ich habe auch nicht das haus der familie gesehen....
Kannte nicht ihren fuhrpark
Weiss nicht wie sie lebten
Trugen sie designerkleidung.

Ich weiss auch nicht warum es menschen in der siedlung gab, die angst z.b. vor dem vater hatten....obwohl er busfahrer war.
Der vorbericht entspricht dem schicksal der gezeigten familie bei xy ...


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 05. September 2018, 14:53:52 
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Ich sehe Nelly Graf halt in erster Linie als treusorgende Mutter. Immerhin hatte sie drei Kinder um die sich kümmern musste. Dass das alles nicht so ganz einfach ist, wenn man ursprünglich in Kasachstan gelebt hat und sich dann einleben muss, dürfte jedem klar sein. Da kann es mit den heranwachsenden Kindern immer mal Probleme geben, die auch gravierend sein können. Kinder geraten schnell in schlechte Gesellschaft, wenn sie nicht zu 100 % gefestigt sind. Wer Kinder hat, ist angreifbar, gerade weil nicht immer alles problemlos läuft. So viel Zeit die Kindern immer zu behüten hatte sie auch nicht, denn sie war auch noch berufstätig, wenn auch nicht in Vollzeit.

Ich kann in ihr nicht die Hausfrau sehen, die Geld auf dem Strich verdient hat. Da gibt es keine Anhaltspunkte. Wenn sie hochhackige Schuhe getragen hat und Schmuck angelegt hat, dann bedeutet das nicht, dass sie ihren Körper angeboten hat. Viele Frauen kleiden sich so ohne dass sie etwas mit dem horizontalen Gewerbe zu tun haben. Ich trage auch gelegentlich gerne Schuhe mit hohen Absätzen. Dass sie nun Stammgast auf einer Strichbank war, halte ich für übertrieben.

Außerdem gibt es auch die Zeugenaussage wonach zwei Fahrzeuge gesichtet worden sind, die nacheinander Richtung Fahrrad Fundort gefahren sind, wo eines im geöffneten Kofferraum ein Fahrrad geladen hatte. Die Aussage halte ich für wichtig. Meiner Erinnerung nach ist Nelly am Tage ihres Verschwindens auch nicht in der Nähe der Raucherbank gesehen worden.

Der Fall ist nicht aufgeklärt, zu einem möglichen Motiv äußert sich die Polizei nicht , wahrscheinlich tappt auch sie nach wie vor im Dunkeln, also bleiben nur Spekulationen. Der eine sieht es so, der andere eben ganz anders. Der Fall bleibt auf jeden Fall interessant. Vielleicht wird der Mord doch nochmals aufgeklärt.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 05. September 2018, 16:04:25 
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Apropos Angras Überlegung, dass NG beim Aufräumen möglicherweise etwas gefunden hat, was sie in Aufregung versetzt haben könnte, fiel mir ein, dass an diesem Tag der große Sohn ein Vorstellungsgespräch hatte und seine Kleidung (im Film) keine Freizeitkleidung war, sondern ein Sakko und Faltenhose.

Da könnte NG durchaus mal die Tageskleidung zur Wäsche haben, diese vorher nach leeren Taschen durchgeschaut und dabei etwas gefunden haben, und wenn es nur eine Adresse oder ein Name war.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 05. September 2018, 16:58:18 
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@Melanie

Ja, das Vorstellungsgespräch des Ältesten war etwas Besonderes an diesem Tag. Man sollte es bei den Überlegungen zum Motiv nicht außer Acht lassen. Er war außer Haus und das auch für einen bestimmten Zeitraum, konnte nicht unverhofft früher zurückkehren, da das Gespräch auswärts stattfand und vielleicht hat Nelly die Gunst der Stunde genutzt und sich etwas in seinem Zimmer und bei seinen Sachen umgesehen. Wir wissen ja nicht, was er ansonsten gemacht hat. Er hatte vielleicht eine Phase von Arbeitslosigkeit und Orientierungslosigkeit hinter sich.Vielleicht war er tagsüber oft zu Hause und nachmittags und abends, wenn er vielleicht unterwegs war, war vielleicht keine Gelegenheit , weil da Mann und Geschwister zu Hause waren. Sie war womöglich sehr daran interessiert, dass er, wenn er in einer Firma nach dem Gespräch genommen wird, dort seinen Weg findet und sich von Bekannten, denen sie vielleicht einen schlechten Einfluss zuschrieb, fernhält. Vielleicht hatte er das auch alles versprochen und Einsicht vorgespiegelt und sie hat womöglich etwas entdeckt, wonach nach wie vor Kontakt bestand. Dazu würde sich der Älteste vermutlich nicht der Polizei gegenüber äußern, weil es ihn selbst in Bredouille gebracht hätte und weil er den tatsächlichen Ablauf der Dinge auch gar nicht weiß sondern vielleicht nur ahnt. Ein Verlauf in dieser Art geht mir schon seit Jahren durch den Kopf.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 05. September 2018, 21:29:34 
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Hier ist nochmals eine Quelle für das, wie Herr Östermann sich zu der "Raucherbank" geäußert hat.

Zitat:
Was können Sie zu der Bank an der Hachhowe sagen?

Östermann: Wir wissen aus Gesprächen mit ihrer Cousine und ihrer Freundin, dass Frau Graf ein kleines Geheimnis hatte: Sie hat nämlich heimlich geraucht. Eine dieser Stellen, wo sie das getan hat, soll die Bank in der Hachhowe gewesen sein. Leider haben wir niemanden gefunden, der Frau Graf dort an der Bank schon einmal in der jüngeren Vergangenheit gesehen hat. Es gibt Zeugen, die sich erinnern können, dass sie dort schon einmal spazieren war. Das ist aber schon länger her. Wir haben in unseren Ermittlungen also keinen Anhaltspunkt, dass sie an 14. Oktober dort tatsächlich gewesen ist. Ebenso wenig wissen wir, wie oft sie dort gewesen sein könnte – sicher nicht regelmäßig


Daraus geht ganz klar hervor, dass es keinerlei Zeugen dafür gibt, die Nelli Graf in der letzten Zeit vor ihrem Verschwinden auf der Raucherbank sitzen gesehen haben oder in deren Nähe.

Und dann noch etwas von Herrn Östermann zu den beiden nacheinander fahrenden Autos von denen aus einem Kofferraum ein Fahrrad herausgeragt hat.

Zitat:
Sie haben dann doch eine Zeugin ausfindig gemacht?

Östermann: Es ergab sich dann ein Hinweis, der theoretisch ein erfolgversprechender Ansatz sein kann. Eine Zeugin, die ihren Hund ausführte, hat vermutlich an jenem Freitag gegen 11.30 Uhr in der Hachhowe zwei Fahrzeuge beobachtet. In einem Fahrzeug mit Gütersloher Kennzeichen habe sie ein Fahrrad liegen sehen. Aus dem Kofferraum habe ein Rad herausgeragt, der Kofferraumdeckel sei ziemlich geschlossen gewesen. Kurz hinter diesem Gütersloher Auto sei ein weiteres Fahrzeug mit Paderborner Kennzeichen gefahren. Dies hat sie in Höhe des Regenrückhaltebeckens beobachtet, die Autos seien in Richtung Bänke unterwegs gewesen.


Den entsprechenden Bericht kann ich nicht mehr aufrufen und habe als Link zum Zeitungsbericht nur diesen:

"http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2012-01-19-fall-nelli-graf-es-spricht-einiges-fuer-taeter-aus-halle/?tx_ttnews[backPid (=613&cHash=d3bc6512395572f767aabd1c5414a4c6"]http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2012-01-19-fall-nelli-graf-es-spricht-einiges-fuer-taeter-aus-halle/?tx_ttnews[b...)


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 06. September 2018, 13:30:09 
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@AngRa: Danke für Deine/Ihre logischen, nachvollziehbaren und im Nachdenken weiterbringenden Erklärungshypothesen. Ich finde sie sehr lesens- und nachdenkenswert.

Und es ist eine Tatsache, dass die Peergroup erheblich größeren Einfluss auf Heranwachsende hat, als die Eltern. Ein Versprechen an Eltern kann auch nur der Beruhigung gegolten haben, weil Eltern in diesem Alter in der Regel "nerven". Außerdem dürfte die Mutter als Mitwisserin eine Bedrohung gewesen sein.

Wo ich wahrscheinlich falsch liege, ist die Sache mit den Stöckelschuhen. Die Frau war nicht groß und diese schick aussehenden Schuhe haben einfach ihre auch sonst geschmackvolle Kleidung samt dem Schmuck wirkungsvoll unterstrichen.

Auch das Interview mit Herrn Östermann unterstützt die These zum Hausfrauenstrich nicht.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 07. September 2018, 23:49:36 
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Melanie hat geschrieben:
Auch das Interview mit Herrn Östermann unterstützt die These zum Hausfrauenstrich nicht.


Das ist klar, weil er davon bestimmt nichts weiss. Wie gesagt ist Familie Graf eine Deutsch-Russische Familie und die sind eher konservativ. Entweder wusste niemand was Nelli wirklich auf bzw an der Bank macht und sie hat "Rauchen" nur als Ausrede benutzt (OK rauchen kann man auch zweideutig sehen) oder aber die Familie wusste es und hat geschwiegen, weil sie bei anderen deutsch-russischen Familien "untendurch" gewesen wären.

Und es stimmt auch nicht, dass niemand in Halle wusste, was da abgeht. Ich habe es 14 Tage nach unserem Umzug erfahren. Die ganze Stadt wusste es und das sind mit Vororten knapp 21.000 Einwohner. Aber klar.....viele Frauen, die sich angeboten haben, werden schweigen. Entweder aus Scham oder weil es Angehörige nicht wissen und nicht wissen sollen. Und die Herren, die den Strich genutzt haben, werden zum großen Teil auch schweigen. Mann kann seiner Frau ja schlecht erklären, dass nicht das Meeting 30 Minuten länger geauert hat, sondern der Oralverkehr mit Liechen Müller von der Bank.


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